Adipositas Ratgeber
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Biliopankreatanische Diversion (BPD)
(Umleitung der Gallen- und Bauchspeicheldrüsensäfte)
Der Magen wird verkleinert und die Verdauung so beträchtlich verändert, dass Sie:
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zu jeder Mahlzeit eine kleinere Menge Nahrung zu sich nehmen und
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die gegessene Nahrung in viel geringerem Maße verwerten.
Die Biliopankreatische Diversion kommt nur für eine kleine Gruppe von Patienten, z.B. bei extremen Formen der Adipositas, in Frage.
Bei dieser Operation wird der untere Teil des Magens entfernt. Dadurch kann man weniger essen und es wird weniger Magensäure produziert. Der Dünndarm wird geteilt und der untere Teil an der Magentasche befestigt. Dieser
Teil wird als "Nahrung transportierender Dünndarmschenkel” bezeichnet.
Die gesamte Nahrung bewegt sich nun durch diesen Darmabschnitt. Die für die Verdauung notwendigen Gallen- und Bauchspeicheldrüsensäfte laufen durch den sogenannten "biliopankreatischen Schenkel”, der mit dem letzten Dünndarmsegment verbunden wird.
Dieser Schenkel transportiert die Verdauungssäfte in den Bereich des Dünndarms, der als "gemeinsamer Dünndarmschenkel” bezeichnet wird. Da die Nahrung erst hier mit den für die Verdauung benötigten Gallen- und Bauchspeicheldrüsensäften vermischt wird,
werden Fette und Kohlenhydrate dauerhaft schlechter vom Körper aufgenommen.
Der Chirurg kann die Länge des gemeinsamen Dünndarmschenkels variieren und so den Grad der Absorption von Proteinen, Fett und fettlöslichen Vitaminen regulieren.

Bliopankreatische Diversion (BPD)
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Speiseröhre (Ösophagus)
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Magentasche (Pouch)
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Nahrung transportierender Dünndarmschenkel
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Gallengang
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Biliopankreatischer Dünndarmschenkel
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Gemeinsamer Dünndarmschenkel
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