Biliopankreatische Diversion mit Duodenal-Switch
Hierbei handelt es sich um eine Abwandlung der Biliopankreatischen Diversion (BPD), bei der ein Magenschlauch gebildet wird, so dass der Magenausgangsmuskel (Magenpförtner) erhalten bleibt.
Dieser reguliert den Transport der Nahrung vom Magen in den Dünndarm.
Mit der Erhaltung des Magenpförtners wird somit ein schneller Einstrom von Zucker in den Dünndarm (sogenanntes Dumping) vermieden. Dumping äußert sich in Symptomen wie Schweißausbrüchen, Schwächegefühl, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.
Der erste Abschnitt des Dünndarms, der Zwölffngerdarm, wird geteilt. Danach wird die untere Dünndarmschlinge mit dem Zwölffngerdarm verbunden, die den Nahrung transportierenden Dünndarmschenkel” bildet.
Die für die Verdauung wichtigen Bauchspeicheldrüsen- und Gallensäfte werden in den letzten Teil des Dünndarms, kurz vor Eintritt in den Dickdarm umgeleitet (sogenannter ca. 50 bis 100 cm langer gemeinsamer Dünndarmschenkel).